Welche Praxen können teilnehmen?


Jede sprachtherapeutische Praxis im deutschen Sprachraum kann grundsätzlich am LST-LTS-Projekt teilnehmen. Folgende Punkte müssen gewährleistet sein:
- eine feste Ansprechpartnerin in der Praxis
- eine Kooperationsvereinbarung, in der die kontinuierliche Mitarbeit und die Schweigepflicht über die internen Informationen durch Unterschrift bestätigt werden


Welche Kinder können teilnehmen?


Im LST-LTS-Projekt können Kinder mit folgenden Ursachenerkrankungen teilnehmen:

  • spezifische Sprachentwicklungsstörungen bzw. das Risiko für eine spezifische Sprachentwicklungsstörung (“klassische” Late Talker)
  • Kinder mit allgemeinen Entwicklungsstörungen (F.83, 84)
  • Kinder mit geistigen Behinderungen unbekannter Ursache
  • Kinder mit genetischen Syndromen
  • Kinder mit allen Formen der Embryopathie (hervorgerufen durch Alkohol-, Drogenmissbrauch oder Virusinfektionen der Mutter in der Schwangerschaft)
  • Kinder mit Epilepsien
  • Kinder mit kindlicher Aphasie oder traumatischen Hirnschädigungen (SHT)
  • Kinder mit perinatalen Störungen (Hirnblutungen, Sauerstoffmangel etc.)

Alle Kinder haben gemeinsam, dass sie zum Therapiebeginn weniger als 50 Wörter im aktiven Wortschatz aufweisen und keine Wörter kombinieren. Außerdem sind sie mindestens 24 Lebensmonate alt. Ein maximales Alter für die Teilnahme am Projekt besteht nicht. Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind in die Therapiegruppe passt, können Sie uns gern per Mail oder Telefon kontaktieren.